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Qualitätsmanagement

Wir sind Ihr Martin-Luther-Krankenhaus

Wir übernehmen Verantwortung für die hohe Qualität unseres Hauses

Bereits im Jahr 2001 hat das Martin-Luther-Krankenhaus die Entscheidung getroffen, mehr als nur die gesetzlich geforderten Maßnahmen zur Qualitätssicherung aufzubringen. Die damalige Implementierung und heutige Nutzung eines strukturierten Qualitätsmanagement ist für uns mehr als nur eine vitale Maßnahme, um im ständig schärfer werdenden Wettbewerb langfristig bestehen zu können. Bewusst stellen wir uns als christliches Krankenhaus die Frage nach der Qualität der eigenen Leistungen.

Umfassende Vorbereitungen und Maßnahmen zur Schaffung einer beständigen Qualitätsstruktur führten im April 2004 zur Zertifizierung nach ProCum Cert inkl. KTQ®. Ab 2010 erfolgten dieRezertifizierungen nach KTQ®.

Unsere aktuellen Qualitätsberichte finden Sie hier

Qualitätspolitik

Das Qualitätsmanagementsystem basiert auf dem Organisationshandbuch des Martin-Luther-Krankenhauses. Das Handbuch beschreibt das Qualitätsmanagementsystem für die gesamte Organisation und ist für alle Mitarbeiter, insbesondere für Personen, die leitende Funktionen ausüben, uneingeschränkt verbindlich.

Alle Bereiche der Einrichtung sind hiermit beauftragt, ihren Beitrag zur Umsetzung des Leitbildes, der Ziele und Strategien zu leisten. Jeder Mitarbeiter hat das Recht und die Pflicht darauf zu bestehen, dass Umstände, welche in irgendeiner Phase der Dienstleistungserbringung einen hohen Qualitätserfüllungsgrad verhindern, beseitigt werden.

Mit der Verwirklichung der in unserem Organisationshandbuch festgeschriebenen Elemente entspricht die Geschäftsleitung ihrer Organisations- und Aufsichtspflicht und hebt deutlich ihr damit verbundenes besonderes Qualitätsbewusstsein hervor. Durch eine angemessene Qualitätsplanung sollen die zur Erfüllung der Qualitätsziele notwendigen Prozesse festgelegt werden.

Alle relevanten Geschäftsprozesse sind im Organisationshandbuch enthalten und mittels Ablauf-Beschreibungen festgelegt und dokumentiert. In der Planung werden die einzusetzenden Mittel mit festgelegt. Die Planung ist Grundlage für die ständige Verbesserung der Prozesse.

Verantwortlich für die Planung, Aufrechterhaltung und Verbesserung der Prozesse sind die jeweils festgelegten Prozessverantwortlichen. Diese haben durch entsprechende Planung und Überwachung dafür Sorge zu tragen, dass bei organisatorischen Änderungen der reibungslose Ablauf der Prozesse während der Umstellung gewährleistet bleibt.

Qualitätsziele

Das Martin-Luther-Krankenhaus strebt ein umfassendes Qualitätsmanagement an, dass unter anderem über die Weiterentwicklung der Mitarbeiterorientierung die Patientenzufriedenheit erhöht, um in Zeiten großer Konkurrenz den Bestand des Krankenhauses im westlichen Bochumer Stadtteil Wattenscheid zu sichern und zu fördern. Dabei ergibt sich gute Qualität aus dem Zusammenwirken aller Unternehmensbereiche, der Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit aber auch von selbst gesetzten Maßstäben, die im Leitbild des Krankenhauses zum Ausdruck kommen.

Die kontinuierliche Verbesserung unseres täglichen Handelns, mit dem Ziel der bestmöglichen Patientenversorgung unter schonendem Umgang mit Ressourcen, ist die Aufgabe die wir bewusst wahrnehmen. Durch Mitarbeiterorientierung, Patientenbefragungen, innerbetrieblichen Schulungen und Fort- und Weiterbildungen stellen wir ein Höchstmaß an Patientenorientierung sicher.

Die Mitarbeiter des Martin-Luther-Krankenhauses stellen gemeinsam eine Einheit dar, die den Patienten umfassend versorgt und betreut. Gleichzeitig werden die Mitarbeiter als wichtigste Ressource wahrgenommen. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter ist in diesem Kontext als hohes Ziel anzusehen. Durch ein Höchstmaß an Transparenz in all unserem Handeln können evtl. auftretende Versorgungsdefizite schnell erkannt und abgestellt werden. Die Möglichkeiten die durch kurze Dienstwege gegeben sind werden optimal genutzt.

Beschwerdemanagement

Beschwerden sind im Martin-Luther-Krankenhaus ein wichtiges Instrument zur Verbesserung der Patientenversorgung und -zufriedenheit. Sie geben wichtige Hinweise auf Verbesserungspotentiale in der Organisation und in den Prozessen der Patientenversorgung. Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin des MLK ist angehalten, bei Beschwerden entsprechend dem Leitbild zu reagieren. Dieses beinhaltet, dass Beschwerden grundsätzlich ernstgenommen werden und Patienten keine Benachteiligung bei Äußerung von Beschwerden erfahren.

Die Bearbeitung und das Beseitigen von Beschwerdegründen führen zu einer Verbesserung der Servicequalität, der Wiederherstellung von Patientenzufriedenheit und der Reduzierung bzw. Vermeidung von Fehlern in allen Bereichen des Krankenhauses. Ihr Ziel ist es, das Aufkommen von Beschwerdegründen langfristig zu vermindern.

Für die Patienten bestehen mehrere niederschwellige Möglichkeiten zum Beschwerdevortrag:
bei jedem Mitarbeiter, jeder Mitarbeiterin

über formlose Schreiben (auch anonym)

innerhalb der Patientenbefragung (auch anonym): Durch die Pflege wird spätestens am Abend vor der Entlassung der Patientenfragebogen ausgehändigt

durch Kontaktaufnahme über die Homepage (Kontaktformular)

durch direkte Kontaktaufnahme zum Qualitätsmanagementbeauftragten: Jeder stationäre Patient erhält bei der Aufnahme ein Begleitblatt (Beschwerde-Hotline) auf dem die interne Telefonnummer des Qualitätsmanagementbeauftragten bekannt gegeben wird

Critical Incident Reporting System

In jedem Krankenhaus (und nicht nur dort) geschehen Zwischenfälle und unerwünschte Ereignisse, die, auch wenn sie nicht zu Schädigungen geführt haben, im Wiederholungsfall das Risiko einer Schädigung beinhalten können. Durch die Erfassung in einem CIRS bietet sich die Möglichkeit, diese Zwischenfälle – unabhängig davon, ob es um Patienten, Mitarbeiter, technische Ausrüstung oder Dritte geht – zu identifizieren, zu analysieren und krankenhausweit Maßnahmen daraus abzuleiten, die einem möglichen Wiederholungsfall entgegenwirken.

Im Martin-Luther-Krankenhaus hat jeder Mitarbeiter an jedem PC die Möglichkeit, Zwischenfallmeldungen auch anonym abzusetzen. Diese Meldung wird anonymisiert und durch unser CIRS-Team ggf. unter Einbeziehung von Fachexperten entsprechend analysiert. Maßnahmen, die zur Vermeidung daraus abgeleitet werden, können über das integrierte Nachrichtensystem im Haus und in externen CIRS publiziert werden.

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